MESSIAH FÜR ALLE

„Das viele Laufen, die Sonne, Hunger und Durst.
Ich muss stark bleiben, für die Kinder.
Ich habe nie oft gebetet. Nun tue ich es jede Nacht.“

In Zeiten kultureller und politischer Spannungen zwischen den Religionen rückt dieses Projekt die Unterschiede und Gemeinsamkeiten in den Blick: Glaube, Liebe, Hoffnung – hier begegnen sich Gläubige, Atheisten und Suchende auf dem mühsamen Weg zur Erleuchtung.

Studierende der UAS Frankfurt und Musiker*innen der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) treffen auf Geflüchtete und Menschen mit Migrationshintergrund in Frankfurt am Main und setzen ein sichtbares Zeichen der Öffnung für kulturelle und religiöse Diversität. Auf der Grundlage des Oratoriums von Händel projizieren die Darsteller*innen die Vielfalt der teilnehmenden Glaubensgemeinschaften. 

Durch neue Arrangements des klassischen Händels und musikalische Einflüsse der verschiedenen Kulturen ist es den Teilnehmenden gelungen ein zeitgemäßes und mitreißendes Musiktheaterstück zu entwickeln, das die großen Themen von Religion und Philosophie beinhaltet. Von Sinnfragen bis hin zur Sinnlosigkeit – von Händel bis Highway to Hell!

In der aktuellen Debatte um Flucht und Migration wird deutlich, dass vor allem die Themen Kultur und Religion in vielen Fällen die Integration erschweren. Auf der Gegenseite spielt die religiöse Zugehörigkeit auch für Geflüchtete eine große Rolle, sowohl beim Erhalt einer Aufenthaltsgenehmigung wie auch im alltäglichen Leben im christlich geprägten Deutschland. Vor diesem Hintergrund bearbeitet dieses kulturell-ästhetische Bühnenstück verschiedene Glaubenswege und Weltanschauungen und will dazu beitragen, Vorurteile und Berührungsängste abzubauen, gegenseitigen Respekt und Integration zu fördern – auf der Bühne und im Publikum.

Gemäß ihrer Tradition bietet die Heiliggeistkirche am Dominikanerkloster einen Ort der Kommunikation und Verständigung verschiedener Weltanschauungen und öffnet ihre Tore für die Auferweckung des „Messiah“ von Händel in einer interreligiösen Neuinszenierung.

Die 20 Theaterspieler*innen unterschiedlicher Nationalität und Religion werden musikalisch begleitet von einem 50-köpfigen Chor und einer Orchester-Band.

Kooperationspartner des Art-Q-Projekts ist, neben der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) und der Frankfurt University of Applied Sciences (FUAS), die Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach. 

Wir freuen uns, dass Bürgermeister und Stadtrat Uwe Becker die Schirmherrschaft für dieses Projekt übernommen hat!

Regie: Maja Wolff und Timo Becker

Die Premiere steht für den 8. März 2019 in der Heiliggeistkirche, Dominikanergasse 14, 60311 Frankfurt. Der Kartenverkauf startet am 15. Januar 2019. Weitere Termine für Aufführungen: 9. März, 14./15. März sowie 21./22./23. März – jeweils um 19:30 Uhr.

Hier gibt es Tickets für alle Vorstellungen!

 

 

 

Update Dezember 2018

Die wöchentlichen Proben von Chor- und Theatergruppe schreiten voran und die Teilnehmer*innen sind mutiger, selbstbewusster und experimentierfreudiger in ihren Rollen.         „Unter dem Titel: „Mein Gott ≠ Dein Gott / Messiah für Alle“ entsteht eine beeindruckende, interreligiöse Version des Oratoriums von Händel. Der Dialog der Kulturen findet nicht nur auf der Bühne […]

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Update Oktober 2018

Mit neuen Szenenideen und Inspirationen schreiten die wöchentlichen Proben der Theatergruppe voran. Mit jeder Probe werden die Teilnehmer*innen unterschiedlicher Religion und Herkunft mutiger und selbstbewusster. Viele eigene Texte, Szenen und Choreografien wurden seit Projektbeginn im März 2018 bereits entwickelt: Vom lauten Weinen an der Klagemauer, Fantasien über Himmel und Hölle, die Wiedergeburt bis zum Sündenfall […]

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